Reiki Mööt 2018

Reiki Mööt 2018

( www.reiki-mööt.de)

Dieses Jahr fand die größte Reiki Veranstaltung in Norddeutschland vom 14.9.2018 bis zum 16.9.2018 im Kreisjugendhaus in Barmstedt statt.

Der Freitagmittag begann mit der großen Wiedersehensfreude aller Beteiligten der letzten Jahre. Das Orga –Team war natürlich beim Einchecken da und hat uns alle kompetent und herzlich begrüßt.

Einführungsveranstaltung:

Frank Glatzer hat uns alle begrüßt und dann die Referenten vorgestellt. Dieses Jahr sind mit dabei:

Sabine Hochmuth, Regina Zipfl, Sabine Hinrichsen, Oliver Drewes , Dr. Mark Hosak, Gerd Knieps, Ageh Popat, Patrick Lankau .

Es gibt immer drei Vorträge oder Workshops parallel. Diese finden in wunderschönen, hellen, freundlichen Räumen statt.

Mein erster Vortag war bei Sabine Hochmuth ( www.lust-zu-leben.de): Reiki und die Arbeit mit Schwerstkranken. Wir haben an einem sechseckigen Tisch gesessen, was für Gespräche und einen offenen Austausch einfach sehr schön ist. Als erstes stellte Sabine sich vor und berichtete von ihrer Nahtoderfahrung und ihrem Lebensweg.  Durch ihre Erfahrung, die sie damals gemacht hat, kann sie sich besonders gut auf die Menschen einstellen, die ihren letzten Weg gehen. Wir hatten einen regen Austausch und mehrere Teilnehmer berichteten von ihren Erfahrungen oder ihren Schwierigkeiten mit dem Thema umzugehen. Sabine erzählte uns auch, wie genau sie mit Reiki arbeitet und wie sie Reiki und Gespräche mit den Klienten ergänzt. Es war für mich sehr beeindruckend, aber ich glaube dafür braucht man Übung und Erfahrungen. Sabine bietet auch Seminare an ( www.lust-zu-leben.de)

Der zweite Vortrag, den ich gehört habe, war von Patrick Lankau ( www.heiler-hamburg.com): Lineage-„Abstammungslinie“. Das ist ein Thema, was immer wieder interessant und wichtig ist. Wer sind meine Reiki Ahnen? Natürlich beginnt jede Usui Reiki Linie mit Mikao Usui, Dr. Hayashi und  Frau Takata. Danach kommt einer der 22 Schüler, die Fr. Takata damals eingeweiht hat. Die Reiki Linie im Jikkiden Reiki beginnt ebenfalls mit Mikao Usui und Dr Hayashi. Danach Tadao Yamaguchi. Die Reiki Ausbildung beginnt mit dem Reiju- Ritual (Quelle) . Alles fängt mit einem Seminar an, in dem der Lehrer anwesend ist und den Schüler lehrt. Beim ersten Reiki Grad gibt es viermal ein Reiju, damit die Reiki Kraft vollständig fließen kann. Sie fließt  dann bis zum Lebensende der eingeweihten Person. Das Denju-Lehrer Studium beginnt mit der ersten Unterweisung und endet –nie. Für dieses Studium ist das Arbeiten in Gruppen wichtig, die Behandlung anderer Menschen, die Eigenbehandlung und  das Lesen von Reiki Büchern. Das alles ist für unser persönliches Wachstum wichtig. Wir werden da von unseren Reiki Lehrern begleitet und korrigiert.

Der Abend endete mit dem Mantren singen mit Sabine Hinrichsen. Ein entspannter Ausklang eines gelungenen ersten Tages.

Der Sonnabend war der intensivste Tag, dass hatte ich schon im Programm gesehen. Die Vorfreude war schon groß.

Für mich begann der Tag wieder mit einem Vortag von  Sabine Hochmuth (www.lust-zu-leben.de) über das Thema : Reiki um Schwangerschaft und Geburt. Auch bei diesem Vortag hatten wir interessante Gespräche, die von den Teilnehmern aktiv mitgestaltet wurden.  Einige Teilnehmer hatten schon Erfahrungen in diesem Bereich. Eine wichtige Affirmation für eine Geburt ist: Ich bitte um den optimalen Verlauf, für alle Beteiligten der Situation. Dieser Satz ist natürlich auch sehr gut für andere Situationen anzuwenden, auch ohne Reiki. Ein wichtiger Aspekt  sind natürlich immer die Glaubenssätze. Negative Glaubenssätze ins positive umformulieren hat immer einen guten Effekt. Als Schwangere ist es auch immer gut, vor der Geburt, schon mit dem Baby Kontakt aufzunehmen und mit ihm zu sprechen. Bei der Geburt sollten Beide dafür bereit sein. Es war für mich ein sehr wichtiger, informativer Vortag, wo ich wieder viel gelernt habe.

Nach einer entspannten Pause, ging es zum zweiten Vortag. Regina Zipfl  (www.reiki-sonne.de) hat über das Thema Reiki und Mentalheilung, gesprochen. Dieser Vortrag war für Teilnehmer, ab dem II. Reiki Grad. Wir hörten noch einmal den genauen Ablauf einer Mentalbehandlung. Noch einmal kam der Hinweis, immer positive Sätze dafür zu formulieren. Bevor man eine Mentalbehandlung beginnt setzt man sich mit dem Klienten zusammen und überlegt genau, welche Probleme anstehen und wie man es genau formulieren möchte.  Einige positive Affirmationen sind : Ich bin gesund, Ich lebe gern, Ich bin heil, Ich sehe klar.

Vor dem Mittagessen hörte ich noch einen Vortag von Dr. Mark Hosak (www.shingon-institut.com)über die Bedeutung und den Ursprung der Reiki Symbole. Dr. Mark Hosak hat den Gedenkstein des Mikao Usui vom japanischen in die deutsche Sprache übersetzt. Seine Informationen sind also ganz direkt von der Reiki Quelle und für mich damit richtig. Das sogenannte erste Symbol hat seinen Ursprung schon im 9. Jahrhundert. Dort ist es gezeichnet und daher auch nicht geheim. Wir haben auch Bilder von den Grabsteinen der Familie Usui zu sehen bekommen und Mark hat uns alles genau erklärt. Zum Schluss haben wir noch eine Ying Yang Übung gemacht um besser einschlafen zu können.

Nach einem leckeren Mittagessen und einer entspannten Pause, in dem großen schönen Garten, ging es weiter mit einem Vortrag von Regina Zipfl (www.reiki-sonne.de) über das Thema :Reiki und der Helgoländer Feuerstein. Regina Zipfl ist ein grosser Helgoland Fan und das merkt man bei dem Vortrag. Es ist sehr viel Herzblut mit dabei. Ihre Begeisterung für den Feuerstein steckt an. Die Insel besteht ja aus rotem Stein, das ist allerdings ein Sandstein. Der rote Feuerstein ist nur auf der Düne zu finden und ist extrem hart. Die rote Färbung kommt vom Eisenoxid. Der Stein wird auch als „Gold von Helgoland“ bezeichnet. Er ist vor ca 88 Millionen Jahren endstanden. Pfleilspitzen und Werkzeuge, aus dem Stein, sind in Österreich und der Schweiz gefunden worden. Der Stein soll Heilwirkungen haben. Besonders schön ist es, diesen Stein bei einer Mediation bei sich zu haben, täglich in der Hosentasche zu tragen oder dem Klienten, bei einer Reiki Behandlung, in die Hände zu geben. Zum Abschluss durften wir uns jeder einen, von ihr polierten und natürlich selber gefundenen Stein , aussuchen. Jeder Teilnehmer hat SEINEN Stein gefunden und wir konnten sofort die positive Kraft des Steines spüren.

Dr Mark Hosak bot jetzt eine praktische Übung an, die Qigong  Reki Meditation. Nach einigen Vorübungen zum Dehnen, haben wir uns in eine aufrechte Meditationshaltung begeben.  Wichtig dabei ist natürlich die aufrechte Wirbelsäule. In einer so großen Gruppe gemeinsam zu meditieren ist schon etwas Besonderes, vor allem wenn so viele Reiki Praktizierende zusammen sind und der Raum mit der Reiki Energie gefüllt ist.

Bevor der Grillabend beginnen sollte, hatten wir noch die Möglichkeit ein Reiju zu bekommen. Ein Reiju wird auch Blessing oder Reiki Segen genannt. Ich habe mich in diesem Jahr für das Reiju von Oliver Drewes und Frank Glatzer entschieden. Die Beiden haben es zusammen angeboten. Vor dem Reiju haben wir, zur Einstimmung, das Hatsurei-Ho gemacht. Es ist eine Art Trocken baden, also zum energetischen Reinigen. Diese Technik  ist auch genau beschrieben in dem Buch von Hiroshi Doi, Gendai Reiki Ho( rotes Buch).Natürlich hat man die Augen geschlossen und darf einfach nur genießen.

Es gab wieder einen leckeren Grillabend und danach war der Marktplatz, wo man Bücher, Essenzen und Steine der Referenten kaufen konnte.

Der Sonntag ist dann schon wieder der letzte Tag dieser tollen Veranstaltung. An diesem Tag hatte Ageh Popat den dritten Teil seiner Trilogie der Meditation angeboten. Da das Programm wieder so umfangreich war und ich leider nicht bei zwei Veranstaltungen parallel sein konnte, habe ich das leider verpasst.

Für mich ging es mit Oliver Drewes (www.holistika.de) weiter und seinem Workshop zu japanischen Reiki-Techniken im Gendai Reiki Ho Stil. Zuerst hat Oliver uns die Hado-Atemtechnik erklärt und danach praktiziert. Danach haben wir alle zusammen eine selbstreinigende Heilübung gemacht, das Jiki Joka Healing. Das ist eine Atemübung mit Bewegung, für mich eine bewegte Meditation, die sehr entspannend auf mich gewirkt hat.Diese beiden Übungen werden natürlich gemacht und die Reiki Energie fließt dazu. Diese Übungen sind auch in dem Buch von Hiroshi Doi erklärt und bebildert.

Der letzte Workshop dieser Mööt war mit Gerd Knieps (www.npo-ijra.org) über das Thema Dorn Therapie. Die Dorn Therapie dient der Begradigung der Wirbelsäule.  Eine Teilnehmerin hatte sich, für eine Demonstration, zur Verfügung gestellt. Das war sehr eindrucksvoll. Danach haben wir gelernt, wie wir auf einfache Weise  uns selber jeden Tag, die Gelenke behandeln können. Das haben wir gemeinsam einmal geübt und konnten dann natürlich noch Fragen stellen.

Nach dem Mittagessen war dann auch schon die Abschlussveranstaltung. Hier wurde allen Referenten gedankt, für die tollen Vorträge und ihr Engagement. Zum Abschluss bekam jeder Teilnehmer noch eine Urkunde und eine handgefertigte Mööt Figur. Natürlich auch wieder ein großes Lob für Frank Glatzer und seine „Drei Engel“. Natürlich auch ein großes Dankeschön an alle Referenten. Für mich war es wieder, das dritte Mal jetzt, eine sehr gelungene Mööt und ich freue mich schon  auf die Mööt 2019 vom 13.9.2019 – 15.9.2019.