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ProReiki Kongress 2021/ online

ProReiki Kongress 24./25.4.2021
Nachdem im letzten Jahr der ProReiki Kongress ja kurzfristig abgesagt werden musste, freue ich mich sehr, dass er in diesem Jahr wieder stattfindet. Aus gegebenem Anlass findet der Kongress natürlich online statt. Es ist zwar so nicht möglich, seine Reiki Freunde direkt zu sehen und zu umarmen, aber online ist einfach eine tolle Alternative.
Das Moderatorenteam und Angela Zellner begrüßen uns morgens. Wir beginnen mit dem Gedenken an die im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder. Es ist sehr berührend für mich und es stimmt mich traurig, wenn gerade auch jüngere Menschen so früh „gehen“ müssen.
Wir starten in den Tag mit einer „Chakren-Meditation“ mit Andreas Georg Steba. Eine Meditation ist immer ein schöner Beginn, man kommt ganz entspannt an und kann den Alltag erst einmal hinter sich lassen. Das gezielte atmen in die Chakren ist sehr effektiv.
Es folgte ein Vortag von Silke Kleeman über das Thema: Die frühen Frauen im Reiki. Hawayo Takata ist die Frau, die das Reiki damals von Japan über Hawaii zu uns nach Europa gebracht hat. Sie hat mehrere Jahrzehnte Reiki praktiziert. Silke berichtete sehr ausführlich über das Leben und Wirken von Frau Takata. Eine weitere wichtige Frau in der Geschichte von Reiki war die Japanerin Chie Hayashi. Sie war die Frau von Chujiro Hayashi. Er war der erste Schüler von Mikao Usui, der in die Reiki Praxis involviert war. Sie unterstütze ihrem Mann bei der Arbeit, war also aktiv in die Reiki Praxis involviert. Nach seinem Tod hat Chie sein Wirken fortgesetzt und die Leitung übernommen. Chie blieb Reiki treu, trotz großer Herausforderungen während der Kriegszeit. Sie war auch eine Freundin von Hawayo Takata. Als dritte wichtige Frau im Reiki berichtete Silke uns über Chiyoko Tamaguchi. Sie hat das traditionelle japanische Reiki weitergeführt. Sie praktizierte Reiki auch während des 2. Weltkrieges und auf der Flucht. 1999 gründete sie das Jikiden Reiki, zusammen mit ihrem Sohn Tadao Yamaguchi. Sie hatte großes Vertrauen auf Reiki und verkörperte die Einfachheit von Reiki. Chiyoko Yamaguchi praktizierte dann über 65 Jahre lang Reiki.
Als nächstes kam ein Vortrag, der mich besonders interessierte. Isabella Petri und die Doktorantin Lena Zander hatten einen Vortrag über die Dissertation von Lena Zander vorbereitet. Das Thema war: Teilauswertung der REASSURE-Studie im Rahmen der Doktorarbeit / “Einfluss von Reiki auf schwere unerwünschte Nebenwirkungen unter neoadjuvanter Chemotherapie beim Mammakarzinom“. Von 2015 -2018 war der praktische Anteil der Doktorarbeit. Dieser praktische Teil mit Reiki ist mit Unterstützung von ProReiki und 30 Reiki Praktizierenden in einer Praxis in München durchgeführt worden. Die Patientinnen kamen aus dem Klinikum „Rechts der Isar“. Ab 2016 hat sich noch das Rotkreuz-Klinikum der Studie angeschlossen. Es gab zwei Gruppen von Frauen, im ähnlichen Alter, ähnlichem BMI und ähnlicher Vorerkrankung, ähnlicher Tumorgröße und derselben „Chemo Behandlung“. Eine Gruppe der Frauen erhielt 18 standardisierte Reiki Behandlungen und die Vergleichsgruppe erhielt 18 standardisierte Sporteinheiten. Wir erhielten einen Einblick in Teile der Ergebnisse, die 2020 bei dem ESGO Kongress in Kopenhagen vorgestellt worden sind. Die genauen Daten und Fakten sind persönliches Eigentum der Doktorantin, darum gehe ich nicht näher darauf ein. Für mich war der Vortrag eine große Bereicherung und mir ist jetzt auch noch einmal wieder klar geworden, wie aufwändig, langwierig und schwierig es ist, so eine Doktorarbeit zu schreiben. Der Ansatz ist ein guter Baustein für mehr und umfangreichere Zusammenarbeit von Reiki und Schulmedizin. Die Ergebnisse geben mir Zuversicht, dass in Zukunft noch mehr Mediziner und Kliniken Reiki mit zu ihrem -Programm dazu nehmen.
Es folgte ein Vortrag von Ingrid Cattalaens von der BGW über das Thema: die Pflichtversicherung bei der Berufsgenossenschaft. Sie begann mit dem geschichtlichen Ursprung der Versicherung. Früher gab es weder Arbeitsschutz noch eine Unfallversicherung. Der Arbeitnehmer, der an einer Maschine einen schweren Unfall hatte, war hinterher oft mittellos. Die BGW kümmert sich also um Prävention, Rehabilitation und Entschädigung durch Geldleistungen. Wir hatten eine rege Diskussion um die Themen, die speziell uns Reiki Praktizierende betreffen. Die Berufsgenossenschaften unterhalten das Unfallkrankenhaus Marzahn in Berlin. Hier werden Menschen mit Arbeitsunfällen behandelt und hier gehört Reiki seit ca. 10 Jahren zum Standard Reha Programm.
Wir beschlossen den Kongresstag mit einem virtuellen Reiki-Lichtkreis mit Reiki Austausch und Reiki Meditation. Reiki gemeinsam erleben. Dieser Programmpunkt wurde von Ulrich Röpe, Ingeborg Röpe und Petra Beuershausen geleitet. Hier haben wir mit den Techniken des Reiki II gearbeitet. Da wir ja weit verstreut in Europa waren, haben wir uns in kleinen Gruppen Fernreiki gegeben. Es war sehr lichtvoll und sehr entspannend. Es ist auch mal wieder eine schöne Erfahrung von jemandem Fernreiki zu bekommen, den man nur von dem Online Kongress kennt.
Der Sonntag begann mit einer Meditation von Pamela Stelzer über die Lebensregeln des Mikao Usui, die uns alle verbinden. Es war eine Meditation zum Nachdenken und Fühlen, einfach wunderschön.
Patrick Lankau hielt einen Vortrag über das DKM und die Meisterzeit. Das DKM ist das „Symbol“ der Reiki Meister und bedeutet: das große, gleißende Licht. Phyllis Furumoto hat gesagt, dass das DKM in die Ausbildung integriert worden ist, damit der Meister/Lehrer beweisen kann, dass er wirklich eine Ausbildung gemacht hat. Ist es nun ein Symbol oder nicht? Patrick hat ausführlich recherchiert und berichtet. Nach seiner Recherche ist das DKM kein Reiki Symbol, sondern ein japanischer Satz. Eine mögliche Übersetzung wäre: Lass mir ein Licht aufgehen. Eine weitere, wichtige Frage ist immer: ist es sinnvoll, wenn Menschen sich nur in das Meistersymbol einweihen zu lassen, ohne die Lehrer Ausbildung zu absolvieren? Das sind immer wieder Themen, die Diskussionsstoff bringen, die unterschiedlichen Reiki Stile und -Lehrer praktizieren es auf ihre Weise. Die Reiki Meisterzeit ist auf jedem Fall die Einladung zum persönlichen Wachstum. Als Reiki Meister muss ich den Reiki Weg gehen, sonst bin ich nicht authentisch.
Anschließend folgte noch ein wissenschaftlicher Bericht von Dr. Rudolf Napieralski über das Thema: Die Basis unseres Daseins – die Zelle. Metaphysische Deutung der Wissenschaft. Er ist Epigenetiker und ein Wissenschaftler und Vorreiter bei der Zusammenarbeit von Reiki und Medizin. Einige Zitate von ihm:
– Ich lebe in ständiger Veränderung; Die Zelle heilt sich selbst und lebt für mich und meine Gesundheit; Sie ist verbunden mit meinem ganzen Sein und mit der Umwelt; Meine Entscheidungen, Gedanken und Emotionen haben Wirkung auf mich und meinen Körper.
Er berichtete von Studien über den Placebo Effekt und den Nocebo Effekt. Es ist wirklich erstaunlich, was unsere Gedanken bei einer Behandlung für einen Effekt auf die Heilung haben oder eben Kontraproduktiv sind. Dr. Napieralski zitierte noch ein chinesisches Sprichwort, was mich sehr zum Nachdenken gebracht hat:
– Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden zu Gedanken.
– Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.
– Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen.
– Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten.
– Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
– Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.
Der Abschluss dieses hervorragenden ProReiki Kongresses war der Programmpunkt: Den Klag der Lebensregeln hören und spüren.
Es begann Johannes Reindl. Er ist der Linienträger des Usui Shiki Ryoho. Er hat die Lebensregeln auf Englisch und auf Deutsch vorgetragen.
Silke Kleemann hatte ein Originalvideo aus Japan von Tadao Yamaguchi und seiner Familie. Es war eine Version des Jikiden-Reiki-Institut.
Den letzten Beitrag, mit Interpretation, leistete Don Alexander, der wieder von Elke Porzucek übersetzt wurde.
Es war ein wunderschöner Abschluss, noch einmal gemeinsam in die Schwingung der Lebensregeln zu gehen, zu genießen und zu spüren.

Reiki Online Workshop 2021 des Reiki Verbandes Deutschland

Reiki Online Workshop 2121 des RVD

In diesem Jahr fand der jährliche RVD Workshop online statt. Zum ersten Mal hat das Präsidium diese bereichernde Veranstaltung online organisiert. Es gab wieder tolle Vorträge und wir waren fast so viele Teilnehmer, wie in den vorherigen Jahren. Im letzten Jahr gab es keinen Workshop, aus aktuellem Anlass
Der Freitagvormittag begann mit der Meisterzeit und einem Vortrag von Elke Porcuek mit dem Thema: Reiki und die Geschenke des Schattens. Die Schattenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil bei der Aufarbeitung der eigenen Themen. Der Schatten erscheint einem oft riesig groß und bedrohlich. Elke hat uns gezeigt, wie wir die Themen des Schattens annehmen können und mit Hilfe von Reiki auflösen können. Es gab auch einen regen Austausch zwischen den Teilnehmern und Elke, was immer sehr wertvoll ist. Zum Abschluss haben wir noch gemeinsam meditiert.
Danach hatten wir eine Mittagspause, in der natürlich das nette Zusammensein und der Austausch mit den anderen Teilnehmern fehlte.
Am Nachmittag hatte Sabine Hochmuth einen Vortrag über das Thema: Erfolgreich selbständig mit Reiki. Sabine gestaltet ihre Vorträge immer interaktiv, das heißt wir waren alle mit im Geschehen und konnten uns aktiv mit beteiligen. Wer Sabines Arbeit kennt, weiß, dass jetzt kein klassischer Vortrag über Selbständigkeit kommt, stattdessen haben wir beleuchtet, warum es manchmal „hakt“. Oft stehen negative Glaubenssätze dahinter, wenn man seine Vorhaben nicht verwirklichen kann. Diese negativen Glaubenssätze gilt es zu definieren, umzuwandeln in positive Sätze und dann mit den Mitteln des Reiki II Grades zu integrieren. Sie hat uns auch noch einmal die hermeneutischen Gesetze erklärt und wir haben noch zusätzlich Visionsarbeit gemacht.
Der letzte Beitrag ging um das Patenprogramm des RVD. Da ich ja selber ein Reiki-Pate des RVD bin, konnte ich einiges berichten, bzw. es ging im Austausch um eine Optimierung des Patenprogramms.
Der Samstagmorgen war ganz für die Mitgliederversammlung reserviert. Sie war super organisiert und online wirklich eine gute Alternative zur Präsenzveranstaltung.
Nachmittags war Frans Stiene mit einem Workshop über die spirituellen Aspekte des Reiki Systems dran. Wir haben mit einer kurzen Meditation begonnen, um uns ganz auf den Workshop energetisch einzustimmen. Frans hat über Atmung und das atmen in das Hara gesprochen, beim Reiki geben und in der Meditation. Natürlich hat Frans auch über die Lebensregeln von Mikao Usui gesprochen. Für mich ist das schon lange meine Basis des Lebens und tief verinnerlicht. Die Lebensregel gerade heute sorge ich mich nicht ist momentan sehr aktuell. Zum Abschluss haben wir alle gemeinsam die Lebensregeln auf japanisch gechantet. Das war wirklich kraftvoll und gleichzeitig entspannend.
Der Sonntag startete mit einem Vortrag von Regina Zipfl über das Thema Reiki und die metamophische Methode. Bei dieser Methode werden die Füße sanft an den Innenflächen berührt. Es werden Blockaden fühlbar und können aufgelöst werden. Hierzu kann man die Techniken des Reiki II Grades gut mit einbringen. Regina berichtete von ihren Erfahrungen. Bei dieser Methode werden immer beide Füße, beide Hände und der Kopf behandelt.
Den Abschluss von diesem hervorragenden RVD Workshop gestaltete Andrea Leitold mit dem Vortrag das Körperselbst von Ängsten befreien. Sie berichtete, dass nach ihrer Ansicht der Körper ein eigenes Bewusstsein hat. Sie spricht mit ihrem Körper, so wie mit einem kleinen Kind. Das heißt, sie erklärt ihrem Körper schwierige Situationen. Für mich ist das ein spannender Ansatz, gerade momentan mit dem Thema Impfen, Masken und Maßnahmen, die vielleicht schwierig sind. Man erklärt dem Körper, dass es jetzt gut für Ihn sei. Das hat zur Folge, dass man viel entspannter an die Situation herangeht und der Körper sich nicht mit jeder Zelle dagegen wehrt. Andrea hat damit sehr gute Erfahrungen gemacht und hat uns mehrere Beispiele genannt. Das Ziel ist es einen sehr guten Kontakt zu dem eigenen Körper zu entwickeln.
Dieses Jahr habe ich den RVD Workshop wieder sehr genossen. Es waren bereichernde Vorträge, Meditationen und ein inspirierender Austausch zwischen den Teilnehmern. Für das nächste Jahr wünsche ich mir jedoch wieder eine Präsenzveranstaltung, da ich meine ganzen Reiki Freunde gerne einmal wieder treffen möchte und sie herzlich umarmen möchte. Wir werden sehen, was das nächste Jahr so an Überraschungen bringt. Auf jedem Fall bin ich im nächsten Jahr wieder dabei.

Reiki Mööt 2019

Auch in diesem Jahr bin ich zur Reiki Mööt nach Barmstedt gefahren. Die Anfahrt mit der Deutschen Bahn ging zügig und ohne Hindernisse, was bei der Bahn schon eine Besonderheit geworden ist. Barmstedt ist ein netter, kleiner Ort in Norddeutschland. Da ich rechtzeitig angekommen bin, hatte ich noch Zeit einen wunderschönen Spaziergang um den kleinen See zu machen.

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